Selmer
Korfball Verein
1971 e.V.
Gegründet am 24.08.1971

Selmer KV holt erneut den Westpokal

Erste Mannschaft verpasst Aufstieg

Selm – Nach der souverän gewonnenen Meisterschaft in der Verbandsliga standen für die erste Mannschaft des Selmer Korfballvereins zwei Spiele um den Aufstieg in die Oberliga gegen den IF Köln auf dem Programm. Das erste Spiel verlor die Selmer Mannschaft bereits am 29. April klar mit 20:13. Beim Rückspiel in Bergisch-Gladbach am vergangenen Sonntag wollte man noch einmal alles versuchen. Doch eine starke zweite Halbzeit reichte nicht aus und der SKV verlor auch das Rückspiel mit 23:18. Erfolgreicher dagegen verlief das Spiel der Hobby-Mannschaft im Finale um den Westpokal, der gleichbedeutend mit der Deutschen Meisterschaft im Hobby-Korfball ist. Der SKV holte mit einem 10:5-Erfolg gegen den TUS Quettingen den Titel zum vierten Mal in Folge nach Selm.

Die Hobby-Mannschaft des SKV ist Serientäter – 4 mal Double aus WTB-Gaumeister und Westpokal-Sieger in Folge (v.l. Nancy Schröer, Torsten Ganglau, Rüdiger Dülfer, Klaus Ehrlich, Gabriele Göhlich, Nora Bracht, Ralf Rückwardt)Die Hobbymannschaft des SKV ist Serientäter – 4 mal Double aus WTB-Gaumeister und Westpokal-Sieger in Folge (v.l. Nancy Schröer, Torsten Ganglau, Rüdiger Dülfer, Klaus Ehrlich, Gabriele Göhlich, Nora Bracht, Ralf Rückwardt)

Erste Mannschaft mit Startschwierigkeiten
Mit der 20:13-Niederlage im Rücken musste die erste Mannschaft am Sonntag das Rückspiel bestreiten. Zwar ging der SKV in der 4. Spielminute durch Tobias Fränzer in Führung, doch der IFK zeigte sich von Beginn an hoch motiviert und konnte unmittelbar nach dem Selmer Führungstreffer ausgleichen. Selm verzettelte sich in vielen kleinen Aktionen und leistete sich zu viele Abspielfehler im eigenen Angriff. Und auch eine gute Abwehrleistung der Kölner machte viele Selmer Chancen zunichte. Die Abwehr des Selmer KV stand zwar auch gut und der IFK kam nur selten zu guten Gelegenheiten unterm Selmer Korb. Aber dafür war der IFK umso erfolgreicher mit sehenswerten Weitwürfen, die nicht zu verteidigen waren. So waren mit dem 12:5-Halbzeitstand die Aufstiegschancen des SKV bereits vergeben.

In der ersten Halbzeit des Aufstiegsspiels dominierte der IF KölnIn der ersten Halbzeit des Aufstiegsspiels dominierte der IF Köln

Klasse Leistung in Halbzeit 2
Trainer Arnold Klück appellierte in der Halbzeitpause an seine Mannschaft, den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern das Spiel ordentlich zu Ende zu bringen und das Spiel nicht einfach herzugeben. Und in der Tat: nach der Pause zeigte die Mannschaft, warum sie zurecht Meister in der WTB-Verbandsliga geworden ist. Zwar konnte der IFK gleich nach Wiederanpfiff den Vorsprung auf 14:5 ausbauen, doch dann konterte der SKV. Die Angriffe wurden nun konsequenter durchgespielt und Selm sammelte fleißig Körbe. Auch die Abwehr zeigte sich noch aggressiver als in der ersten Halbzeit, aber die Kölner waren nach wie vor über die guten Weitwürfe erfolgreich. Zwischenzeitlich konnte der Selmer Rückstand auf drei Körbe verkürzt werden. Aber am Ende musste der SKV sich mit einem respektablen 23:18 geschlagen geben und wird in der kommenden Saison versuchen, seinen Meistertitel in der Verbandsliga zu verteidigen.

In der zweiten Halbzeit spielte Selm eine Klasse besserIn der zweiten Halbzeit spielte Selm eine Klasse besser

Ergebnis
IF Köln : Selmer KV 1 23:18 (12:5)

Aufstellung (Treffer):
Nora Bracht, Lukas Fränzer (2), Tobias Fränzer (2), Janine Ganglau (3), Laura Göhlich (3), Philipp Merten (2), Leonard Volmerg (3), Henning Wenner, Annika Winkelmann (3)

Meisterschaft gewonnen, Aufstieg verpasst – die erste Mannschaft des SKV beim Saisonfinale (v.l. Leonard Volmerg, Annika Winkelmann, Tobias Fränzer, Nora Bracht, Lukas Fränzer, Janine Ganglau, Philipp Merten, Isabell Klück, Henning Wenner, Laura Göhlich, Arnold Klück (Trainer))Meisterschaft gewonnen, Aufstieg verpasst – die erste Mannschaft des SKV beim Saisonfinale (v.l. Leonard Volmerg, Annika Winkelmann, Tobias Fränzer, Nora Bracht, Lukas Fränzer, Janine Ganglau, Philipp Merten, Isabell Klück, Henning Wenner, Laura Göhlich, Arnold Klück (Trainer))

Hobby-Mannschaft greift nach dem Westpokal
Mit 4 Meistertiteln in Folge in der WTB-Gauliga und drei aufeinander gewonnenen Westpokal-Finals war die Hobby-Mannschaft des Selmer KV auch im diesjährigen Westpokal-Finale um die Deutsche Meisterschaft im Hobby-Korfball gegen den TUS Quettingen Favorit auf den Titel. Doch aufgrund von Terminkonflikten und kurzfristigen Ausfällen konnte der SKV nur in Unterzahl antreten. Gleich zu Beginn gelang den Rheinländern der erste Korb gegen Selm. Aber die Selmer zeigten Nerven und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Rüdiger Dülfer gelang per Weitwurf in der 5. Spielminute der Ausgleich. Mit einem verwandelten Strafwurf erzielte Ralf Rückwardt nach sieben Minuten die Selmer Führung zum 2:1. Klaus Ehrlich erhöhte in der zwölften Minute auf 3:1.

Der SKV war im Westpokal-Finale die druckvollere MannschaftDer SKV war im Westpokal-Finale die druckvollere Mannschaft

Diese Führung wurde auch nicht wieder hergegeben. Zwar blieb es zunächst ein enges Spiel und Selm konnte zunächst maximal einen 2-Körbevorsprung herausspielen. Doch 12 Minuten vor Ende verwandelte Ralf Rückwardt erneut einen Strafwurf zum 7:4. Damit war das Spiel quasi entschieden. Zwar konterte Quettingen noch einmal zum 7:5, doch in den Schlussminuten baute der SKV seine Führung zum verdienten Endstand von 10:5 aus.

Trotz Unterzahl behielt der SKV jederzeit die OberhandTrotz Unterzahl behielt der SKV jederzeit die Oberhand

Zufriedenes Fazit über erfolgreiche Saison
Damit holte der SKV zum vierten Mal in Folge nicht nur den WTB-Meistertitel, sondern auch den Deutschen Meistertitel bei den Hobby-Mannschaften. Und mit der Verbandsliga-Meisterschaft der ersten Mannschaft zieht der SKV auch trotz der beiden verlorenen Aufstiegsspiele ein sehr erfolgreiches Fazit über die nun beendete Saison.

Ergebnis
TUS Quettingen H : Selmer KV H 5:10 (3:4)

Aufstellung (Treffer):
Nora Bracht (2), Rüdiger Dülfer (3), Klaus Ehrlich (2), Torsten Ganglau, Gabriele Göhlich, Ralf Rückwardt (3), Nancy Schröer